4. Intern. Kurzfilmwettbewerb (panafrikanisch)
In dem internationalen Kurzfilmwettbewerb "LATITUDE - quest for the good life" sind junge afrikanische Filmemacher aufgefordert, sich in künstlerischer und gegenwartsbezogener Weise mit den beiden Fragen auseinanderzusetzen, wie Afrikaner ihrem Kontinent schaden und wie sie ihm nützen.
Durch den Wettbewerb sollen Filme entstehen, die die Perspektive junger Afrikaner auf ihren Kontinent reflektieren und Möglichkeiten der Veränderung und des Engagements aufzeigen. Selbstkritische und auch positive Beispiele sollen Mut machen, mehr Verantwortung für die Entwicklung der eigenen Länder zu übernehmen.
Der Wettbewerb wurde im März 2007 für ganz Afrika ausgeschrieben. Anhand eingesandter Exposés haben regionale Jurys 21 Filmemacher aus zehn Ländern Afrikas ausgewählt, deren Ideen und Biografien sie überzeugten. Diese 21 durften im Frühjahr 2008 an einem von zwei 12-tägigen Drehbuchworkshops in Afrika teilnehmen. Alle Teilnehmer verfügten bereits über praktische Erfahrungen im Filmgeschäft, einige haben Filmhochschulen besucht.
Die Workshops waren gleichzeitig die letzte Auswahlrunde. 15 junge Filmemacher aus zehn afrikanischen Ländern sind als Finalisten des panafrikanischen Kurzfilmwettbewerbs hervorgegangen. Neben einem Produktionskostenzuschuss erhalten sie Unterstützung bei der Fertigstellung der Drehbücher, der Produktion und Postproduktion. Außerdem ist ein individuelles Tutoring je nach Fähigkeiten und Bedürfnissen geplant.
Als Produzent der Kurzfilme konnte Steven Markovitz aus Kapstadt/Südafrika gewonnen werden. Der Filmemacher und Produzent zahlreicher international preisgekrönter Filme ist Mitbegründer des südafrikanischen Dokumentarfilmfestivals "Encounters".
Die Dreharbeiten finden zwischen November 2008 und Juni 2009 statt. Kooperationspartner in diesem Wettbewerb sind die Women Filmmakers of Zimbabwe und das Goethe-Institut e. V..
Weitere Informationen zu diesem Projekt auf den Seiten des Goethe-Instituts.